Kinesiologie

Kinesiologie bedeutet «Lehre der Bewegung» (griechisch kinesis). Damit ist jede Art der Bewegung gemeint, die körperliche, die Bewegung unserer biochemischen Energien, die bioelektrischen Ströme in unseren Meridianen, aber auch die geistige Beweglichkeit. Es handelt sich um eine sanfte Therapieform, welche den Energiefluss im Organismus fördert und optimiert. Diese Methode will ein bewegtes Zusammenspiel aller Ebenen unseres Wesens unterstützen und das Gleichgewicht wieder herstellen. Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft das Auflösen von Blockaden, Prägungen und emotionalen Schocks sowie Traumata. Dies gibt dem Körper die Möglichkeit zu genesen und stärkt das Selbstvertrauen.

Die Kinesiologie kommt ursprünglich aus den USA und wird in der Schweiz seit den 80er Jahren angewendet. Sie hat den Ursprung in der Chiropraktik. Es gibt unterschiedliche Kinesiologie-Richtungen.

Die integrative Kinesiologie basiert auf humanistischer Psychologie, traditioneller chinesischer Medizin, Physiotherapie, Erkenntnissen der Hirnforschung und dem gesprächstherapeutischen Ansatz nach Carl R. Rogers.  

Die kinesiologische Arbeit unterstützt den Genesungsprozess, ersetzt aber nicht den Arztbesuch.

Der Muskeltest

Das zentrale Arbeitsinstrument der Kinesiologie ist der Muskeltest, welcher als als Feedbacksystem eingesetzt wird. Mit verschiedenen Muskeltests wird die Wirkung äusserer und innerer Einflüsse (Gedanken, Handlungen, Gefühle, Stressoren etc.) auf den Organismus getestet. Denn sowohl belastende, wie auch fördernde Einflüsse haben Veränderungen des Energieflusses und der Muskel-spannung zur Folge.

Die Balance

Nachdem mittels Muskeltest die Energieblockaden im Körper festgestellt wurden, kann mit Hilfe der verschiedenen Stärkungsmethoden oder Entspannungstechniken (z.B. Akupressur, Massage, Farben, Bewegungsübungen ect.) die Körperenergie wieder ins Fliessen gebracht werden.

Diesen Ausgleich der Energien nennt man in der Kinesiologie «Balance».